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Chausseehaus-Infos

Chaussierung

Historischer Strassenquerschnitt Witten 1914
Original: 1914. © Stadtbauamt Straßenbau Witten. Digitalisat: 2005. © Schumir. public domain.

Sogenannte Chausseen haben ihre Anfänge in den Niederlanden. Die erste Chaussee auf dem heutigen Gebiet von Deutschland wurde 1753 zwischen Oettingen und Nördlingen gebaut. Von da an wurde der Chausseebau — ebenso zögerlich wie der Eisenbahnbau — ausgeweitet. 1788-1795 wurde die erste Chaussee in Brandenburg-Preußen von Berlin nach Potsdam gebaut. 1825-1826 wurde die erste Chaussee als Versuchsstraße im Herzogtum Holstein gebaut — die Makadam-Straße bei Pfingstberg. 1830-1832 wurde die Chaussee (Hamburg) Altona–Kiel gebaut.

Das deutsche Wort »Chaussee« ist dem französischen »chaussée« entlehnt. Das französische »chaussée« stammt wiederum von lateinisch »via calciā ta«, was soviel bedeutet wie "(ein mit) Füßen (fest)getretener Weg", also ein befestigter Weg.

Chausseen wurden in der deutschen Amtssprache »Kunststraßen« genannt und dienten der »Communication« (lateinisch "communicare" = Verbindung). Teils wurden Chausseen auch »Communicationswege« sowie umgangssprachlich kurz »Communication« genannt.

Ihren Ursprung haben die heutigen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in den sogenannten römischen »Via strata« ("strata" von "sterno" = ebnen). Kurios an der Wortherkunft ist, dass heutzutage »Straße« als »via« (von "vio" = gehen, bewegen) und nicht als »strata« (Ebene, Lage, Schicht; siehe Stratosphäre), sowie »via« nicht als »Weg« (von "bewegen") übersetzt wird. Zusammengefasst ergibt das, dass Chaussee und Straße so ziemlich gleichen Ursprungs sind, wenn das "Ebnen" mit dem "Festtreten" gleichgesetzt wird. Wobei zu bedenken ist, dass es damals noch keine Straßenreinigung gab und alles was auf den Wegen landete "festgetreten" (via calciā ta = Chaussee) wurde und dadurch mehrere "Ebenen" (strata = Straße) entstanden. Während Chausseen "befestigte" Wege waren, waren Straßen "geebnete" (unbefestigte) Wege.

Straßen wurden unterschieden in Königs-Straßen »Via regia« (königlicher Weg) und Staats-Straßen »Via publica« (öffentlicher Weg). Die Staats-Straßen (Via publica) wurden aus zwei verschiedenen Gründen »Heerstraße« genannt. Erstens, weil mit "Heer" das militärische Heer gemeint war, durch dieses die Wege genutzt wurden und zweitens, weil mit "Heer" die allgemeine Bevölkerung gemeint war, für diese die öffentlichen Straßen angelegt wurden. Während auf Privat-Straßen jedem die Benutzung derselben vom Eigentümer verboten werden konnte, waren die öffentlichen Straßen für die Benutzung durch die Allgemeinheit ohne Genehmigung vorgesehen. Damit sollte der Handel gefördert werden. Wenn es Probleme mit dem Handel gab, wurde das Militär eingesetzt, damals wie heute. Die erste »Via publica« verlief von Brüssel über Frankfurt, Würzburg und Nürnberg nach Prag und wird erstmals im Jahr 839 erwähnt.

Einen Unterschied von »Chaussee« zu »Allee« gab es einmal, ist aber nicht mehr vorhanden. Mit »Allee« wird allgemein eine von Bäumen gesäumte Straße betitelt.
Ursprünglich waren von Bäumen gesäumte Chausseen keine Alleen. Eine Chaussee hat möglicherweise lediglich auf beiden Seiten sogenannte Chausseegräben, in denen das Straßenwasser abläuft, und ist/war eventuell beiderseits mit Bäumen gesäumt. Beiderseits mit Bäumen gesäumt sind auch Alleen, sowie konnten diese auch beiderseits parallel verlaufende Gräben haben, doch mussten zusätzlich innerorts auch beiderseits parallel verlaufende Gehwege aufweisen, die ebenso wie der Hauptweg Brücken über querlaufende Gräben besitzen mussten, um den Status Allee zu erlangen. Alleen wurden innerorts und Chausseen außerorts gebaut. Umgangssprachlich werden alle Straßen, die irgendwie gesäumt sind — vornehmlich mit Bäumen — Alleen genannt. Der Ausbau der »Frankfurter Chaussee« zur »Frankfurter Allee« in Berlin wurde in Lichtenberg erst 43 Jahre später als in Friedrichshain realisiert.

Richtung Frankfurt → Berlin Friedrichshain Lichtenberg Friedrichsfelde
Heerweg/Heerstraße (Status) ab 1708 ab 1708 ab 1708
Franckfurter Straße bis ~1786
Große Frankfurther Straße ab ~1786
Berliner Straße ab 1887
Frankfurter Chaussee ab 1824 ab 1824
Frankfurter Allee ab 1872 ab 1915

Das Wort »Allee« stammt vom französischen »allée« was wiederum dem französichen Wort »aller« (deutsch: "gehen") entlehnt ist, dieses wiederum ist dem vulgärlateinischen »alāre« (von "ambulāre" = "umhergehen", siehe "ambulant") entlehnt.

Die Begrifflichkeit »Via publica« ist noch heute in den Straßengesetzen der Bundesländer via »Straßenwidmung« als "Gemeingebrauch" und dem Urheberrechtsgesetz via »Panoramafreiheit« als "öffentliche Straßen, Wege und Plätze" zu finden.

Die Befestigung von Straßen wurde Chaussierung genannt, wodurch Straßen zu Chausseen wurden. Eine einfache Chaussierung einer Straße war lediglich das Befestigen eines erdigen oder sandigen Untergrunds ohne größeren Aufwand, woraus aus der Straße noch keine Kies-Chaussee wurde. Eine aufwendigere Chaussierung war die Pflasterung einer Straße mit Pflastersteinen. In Gebieten mit Mangel an Steinen wurden gebackene Ziegelsteine (Klinker) verlegt.

Chausseen wurden einerseits unterschieden in ihrer Bauart als einfache Chaussee (eine irgendwie befestigte Straße), als Kies-Chausseen (Schotterpisten), als Klinker-Chausseen (Ziegelsteine) oder als Stein-Chausseen (beschlagener Granit). Stein-Chausseen waren keine Feldsteinstraßen, sowie noch keine Großsteinpflaster-Straßen (beschlagener Basalt). Eine weitere Unterscheidung von Chausseen waren deren Status als Staats-Chaussee oder Kreis-Chaussee. Zum Bau und Unterhalt von Kreis-Chausseen wurden meist Chausseebau-Gesellschaften (Aktiengesellschaften) gegründet.

Zur Refinanzierung neuer Chausseen und für den Unterhalt der bestehenden Chausseen wurde bei Benutzung der Chausseen sogenanntes Chausseegeld verlangt. Dafür wurden Schlagbäume eingerichtet, an denen Chausseehäuser gebaut wurden. Am 31. Dezember 1874 wurde die Chausseegeld-Erhebung an Staats-Chausseen in Preußen und 1886 in Sachsen abgeschafft. Auf Kreis-Chausseen wurde die Chausseegeld-Erhebung teils bis in die 1930er Jahre aufrecht erhalten.

Bereits 1929 wurden die Regulationen bezüglich der Chausseegeld-Erhebung auf »Beschwerden des Publikums« und wegen der Umfahrung der Hebestellen (Chaussee-Einnehmerhäuser samt Schlagbaum) geändert. Mit der Änderung sollte zudem dem Publikum die freie Fahrt innerhalb eines Stadtgebiets sowie Gemeindegebiets ermöglicht werden. Die Chausseehäuser standen bis dato an/in den Städten und Dörfern und sollten ab dann in der ungefähren Mitte einer Chausseestrecke stehen. Dazu wurden mancherorts neue Chausseehäuser gebaut und die alten verkauft. Diese Neuregulierung ist heute noch an Chausseeen mit erhaltenen Chausseehäusern erster und zweiter Generation zu sehen (Alt: Chausseehaus in Müncheberg. Neu: Chausseehaus Neubodengrün). Mancherorts wurden die Chausseehäuser weit vor den Dörfern, aber noch auf eigenem Gebiet, hinter dem letzten Abzweig eines Weges platziert. Anderenorts wurden sie stur in die Mitte einer Chausseestrecke platziert und gehören dort unter Umständen zu einem entfernt liegenden Dorf, dessen Gemeindegebiet von der Chaussee nur am Rande durchquert wird.

Für die Chausseegeld-Erhebung gab es eine »Chaussee-Geldeinnahme-Instruktion«. Diese betraf sowohl die Höhe des Chausseegeldes bezüglich der Chausseelänge in Meilen als auch die Fuhrwerke, deren Transportgut und das mitgeführte Vieh sowie die Ermäßigung für Einheimische.

Nachdem Chausseen gebaut waren wurden diese auch von Postkutschen befahren, beziehungsweise verlegten diese ihre Route von ihren alten Postwegen auf die neuen Chausseen.

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Chaussee-Häuser

Königlich Sächsische Chausseegelder Einnahme
Chausseehaus Lausa. 2016. © Staubi59. CC BY-SA 4.0.

Chausseehaus ist nicht gleich Chausseehaus. Nicht nur dass es verschiedene Bau-Stile gab, von denen insgesamt vier von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) stammen, sondern die Chausseehäuser hatten auch verschiedene Funktionen. Es wird unterschieden zwischen Chaussee-Einnehmerhaus und Chaussee-Wärterhaus. Die Chaussee-Einnehmerhäuser wurden verpachtet an Chausseegeldeinnehmer, die darin wohnten. An diesen Chausseehäusern befand sich der Schlagbaum (Chausseebaum, Schranke) und wurde das Chausseegeld erhoben, sowie war darin eine Werkstatt und in Nebengebäuden war das Werkzeug untergebracht. In diesen Chausseehäusern wohnten mancherorts zudem auch Chausseewärter (Arbeiter). Neben diesen Chaussee-Einnehmerhäusern — nicht immer direkt daneben, sondern meist auf der Chaussee-Strecke verteilt — bestanden reine Chaussee-Wärterhäuser, in denen nur Chausseewärter wohnten sowie das Werkzeug untergebracht war. Zudem gab es Chaussee-Inspektoren (Wegebau-Inspektor), die irgendwo feiner wohnten. Durch Änderungen der Regulationen der Chausseegeld-Erhebung und auch aus bisher unbekannten Gründen konnte ein Chausseehaus den Status über die Zeit hinweg ändern. Auch von daher ist der Status eines Chausseehauses nicht an seiner Bauart zu erkennen. Zudem gab es reine Wohnhäuser für Chausseewärter, die als solche keine gesonderte Erwähnung fanden.

Zu einem Chausseehaus gehörte — nicht immer — ein kleiner oder größerer Garten sowie ein Stall. An manchen Chausseehäusern wurde sogar eine kleine Baumschule betrieben (Georgenthal).

Einige Chausseehäuser wurden, nachdem sie aus welchen Gründen auch immer nicht mehr benötigt wurden, entweder abgerissen oder verkauft sowie anderweitig nachgenutzt, meist als Wohnhaus. Bei einigen wenigen Chausseehäusern ist die Nachnutzung als Waldwärterhaus sowie Forsthaus nachweisbar. Seltener wurde ein Chausseehaus als Wirtshaus, Gasthof oder Gaststätte nachgenutzt (Friedrichroda, Bernsdorf bei Cölbe). Noch seltener war ein Chausseehaus zugleich Krug (Ausschankrecht), also ein sogenannter Chausseekrug. Krüge standen meist sepparat an Chausseen.

Mancherorts wird ein Chausseehaus auch Steuerhaus oder Zollhaus genannt. Die Bezeichnung »Steuerhaus« ist insoweit korrekt, da die Chausseegelder vom Haupt-Steuer-Amt verwaltet wurden. Die Bezeichnung »Zollhaus« ist nur dann korrekt, wenn an einem Chausseehaus auch Zollgeld (Deichsel-Zoll, Damm-Zoll, Brücken-Zoll, Städte-Zoll, Land-Zoll, Wasser-Zoll, Bischof-Zoll, Junker-Zoll, Amts-Zoll, Amts-Straßen-Zoll, Waren-Zoll, Haupt-Waren-Zoll, Wege-Zoll) erhoben wurde (wobei hier nochmals zwischen *-Zoll und *-Geld unterschieden wurde). Eine ältere Bezeichnung für Chausseehaus ist »Wegehaus«. In einem Wegehaus wohnten die sogenannten »Wegemacher«.

In Bayern hießen die Wegegeld-Einnehmerhäuser »Pflasterzollstationen«. An Pflasterzollstationen wurde Pflasterzoll für die Benutzung der Pflasterstraßen innerorts erhoben. Die Erhebung von Pflasterzoll — auch Pflastergeld oder Pflastermaut genannt — wurde von den regierenden Herzögen in Bayern ab 1394 eingeführt. Mit dem Pflasterzoll sollten die Herstellungs- und Unterhaltskosten der gepflasterten Straßen (innerorts) finanziert werden. In Städten wurde der Pflasterzoll an den Stadttoren erhoben. Mit Erweiterung der Stadtgebiete durch Eingemeindung umliegender Gemeinden wurde die sogenannte Burgfriedensgrenze der Städte verschoben. Mit der Verschiebung der Burgfriedensgrenze wurden an den gepflasterten Ausfallstraßen Pflasterzollstationen an der Burgfriedensgrenze errichtet. Die Pflasterzollstationen waren zugleich Wohnhaus für die Zollbeamten. Ab 1834 wurden die Pflasterzoll-Einnahmen im Deutschen Bund durch den Zollvereinigungsvertrag von 1833 auf die gewöhnlichen Herstellungs- und Unterhaltskosten beschränkt. 1867 wurde der Vertrag auf die Einnahme von Chausseegeld reduziert, wie sie bereits seit 1929 in Preußen üblich war (Bezahlung für die Nutzung einer Strecke, nicht für das Passieren eines Schlagbaums). Mit dem Zolltarifgesetz von 1902 wurde der Pflasterzoll im Deutschen Reich, außer in Bayern, abgeschafft. In Bayern kam es hingegen zu vermehrter Pflasterzoll-Einnahme in Städten und Gemeinden (1908: 47 Gemeinden. 1922: 486 Gemeinden). Mit der Nachkriegsinflation wurde der Pflasterzoll nach und nach und letztendlich in den 1930er Jahren — ebenso wie das Chausseegeld außerhalb Bayerns — in Bayern aufgegeben.

In Österreich wurde ähnlich wie in Bayern Pflasterzoll erhoben. Die Einnehmerhäuser hießen in Österreich Mautstelle oder Linienamt. An Mautstellen wurde die Pflastermaut für die Benutzung der Straßen und an Linienämtern zudem die Verzehrsteuer für importierte Lebensmittel erhoben. In Graz wurde die Pflastermaut bis 1938 erhoben.

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Chaussee-Literatur

Einen zeitgeschichtlichen Eindruck über die Anfänge und den Fortschritt des Chausseebaus vermittelt folgende Literatur.

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»Chronik der Stadt Jüterbog« (1935)

Erich Sturtevant (1869-1947)

Der Verkehr mit den Dörfern der Umgegend und mit den Nachbarstädten erfuhr eine wesentliche Erleichterung durch den Bau von Chausseen, die durch die Bemühungen der ersten Landräte, "der ehrenwerten Männer Meuß und Hauschteck", an die Stelle schlechter, oft tiefsandiger Landstraßen traten. Im Jahre 1827 wurde aus Staats-Mitteln die Straße von Treuenbrietzen über Jüterbog nach Dresden chaussiert, die alljährlich Friedrich Wilhelm III. benutzte, wenn er nach Bad Teplitz fuhr. Der Chausseebau der Poststraße Jüterbog–Baruth wurde 1838 in Angriff genommen, die über Zinna nach Luckenwalde im Jahre 1839. Von dort begann gleichzeitig die Stadt Luckenwalde, unterstützt vom Kommerzienrat Busse, die Chaussierung der Straße. Im Dezember 1841 machte Landrat Hauschteck (seit 1828 im Amte) folgendes bekannt: "Nach jahrelangen Mühen und mit vielen Kosten ist die Chaussierung der Jüterbog–Luckenwalder Straße auf einer Seite nunmehr durchweg zustande gekommen, so daß bei Trockenheit die Chaussee unbedenklich zu befahren ist, bei nasser Witterung aber der daneben befindliche Erdweg benutzt werden muß. Lastwagen müssen übrigens diesen Weg von da ab, wo er über Lindenberg nach Luckenwalde führt, ganz meiden und die alte Poststraße über Liester Teichbrücke einschlagen (bei 1 Thaler Strafe)."
Später wurden diese Kreisstraßen als "Kies-Chausseen" ausgebaut, die von Jüterbog nach Luckenwalde 1844, die nach Baruth 1852, zuletzt auch die Straße von Luckenwalde nach Dahme. Diese Straßenbauten ermöglichten es dem Landrat Hauschteck, "arbeitslose, aber arbeitsfähige Männer zu beschäftigen, voraussichtlich auf verschiedene Jahre hin. Sämtliche Ortsvorstände des Kreises, insbesondere diejenigen der Städte, in welchen sich wohl die meisten Arbeitslosen (meist unbeschäftigte Tuchmacher und Weber) befinden dürften", wies er an, ihm Listen verwendungsfähiger Arbeitsloser einzureichen. Bei den Straßenbauten wetteiferten auf die Aufrufe des Landrats hin die Bürger der Kreisstädte mit den Bauern und Gutsbesitzern auf dem Lande, Gespanne und Fuhren "mit Kies oder Lehm" zu stellen; andere Leute leisteten umsonst Handdienste.

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»Oeconomische Encyclopädie« (1773-1858)

Johann Georg Krünitz (1728-1796)

Universität Trier: Band 62: Land-Straße und Chaussee

Universität Trier: Band 63: Land-Straße und Chaussee

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»Handbuch der allgemeinen Staatskunde von Europa« (1846)

— Der Preußische Staat —
Der Chausseebau vor dem Jahr 1815 (Seite 300-302),
in den Jahren 1816-1840 (Seite 302-313),
Der Chausseebau unter König Friedrich Wilhelm IV. (Seite 313-325)
Dr. Friedrich Wilhelm Schubert (1799-1869).

Google Books: Die künstlich gebauten Landstrassen oder Chausseen …

Bayerische Staatsbibliothek: Die künstlich gebauten Landstrassen oder Chausseen …

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Wikipedia-Artikel

Chausseehaus

Chaussee

Berlin-Potsdamer_Chaussee

Preußische_Staatschaussee

Pflasterzoll Bayern

Linienamt Österreich

Kategorie: Straßenbaugeschichte

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»Die Chaussee Altona – Kiel: Die erste Kunststraße in Schleswig-Holstein«

100 Kilometer Chaussee in mehr als 40 Beiträgen von rund 20 Autorinnen und Autoren. 312 Seiten Erläuterungen in Wort und Bild der historischen Voraussetzungen sowie Planungen und dem Bau der Chaussee Altona–Kiel von 1830 bis 1833, mit den wichtigsten Elementen wie den Wegewärter- und Chausseegeld-Einnehmerhäusern, den neu erbauten Brücken und Meilensteinen sowie der Alleebepflanzung. Auch der Wandel der Chaussee bis in die heutige Zeit hinein wird thematisiert, wie Kurvenbegradigungen, Gasthäuser und Ausspanne, die Poststation in Quickborn, sowie Baumfällungen und Neuanpflanzungen. Die Entwicklung der damals gegründeten Straßenbauverwaltung wird in ihren 180 Jahren Vergangenheit ebenso dargestellt.

Die Chaussee Altona – Kiel: Die erste Kunststraße in Schleswig-Holstein

Herausgeber: Landesamt für Denkmalpflege (2015)

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Wandkalender: »Alleen«

Die schönsten Alleen im Wechsel der Jahreszeiten in märchenhaften Aufnahmen.

Wandkalender Alleen

Verschiedene Angebote. Hochformat / Querformat.

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»Annales des Ponts Et Chaussées«

— Französisch —
Die Geschichte der Brücken und Chausseen, herausgegeben von der Nationalen Schule für Brücken und Straßen in Frankreich. Reprint der originalen Ausgaben von 1831 bis 1908.

Annales des Ponts Et Chaussées

Mehrere Bücher in verschiedenen Versionen von verschiedenen Verlagen.
Original Herausgeber: Ecole Nationale des Ponts Et Chaussées

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Chausseehaus-Recherche

Chausseehäuser sind in alten Landkarten, den sogenannten Meßtischblättern oder Äquidistantenkarten sowie Topographischen Karten, eingezeichnet und markiert. Doch nicht immer und nicht in allen. Also die Einzeichnung oder Nichteinzeichnung sowie Markierung oder Nichtmarkierung ist kein Indiz auf deren Existenz. Die Markierung für Chausseehhaus ist »Ch.H.« oder »Chs.« sowie für Chaussee-Wärterhaus »Ch.W.«. Manche Chausseehäuser wurden als Försterei, Forsthaus oder Waldwärterhaus nachgenutzt. Die Markierung dafür ist »F.« = Försterei, »O.F.« = Oberförsterei, »F.H.« = Forsthaus, »W.W.« = Wald-Wärterhaus. Die Markierung für Wirtshaus ist »Whs.« und für Krug »Kr.«.

Meßtischblätter werden von der Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB Dresden) online zur Verfügung gestellt.

Jedes Meßtischblatt hat einen Namen und eine Nummer. Die Nummerierung wurde irgendwann mal gewechselt, wesegen es alte und neue Nummern gibt. Für eine Suche in der deutschen Fotothek sowie allgemein im Internet muss der Suchstring den Namen vom Meßtischblatt enthalten. Bei manchen Namen ist es möglich, dass die Schreibweise geändert wurde, was zu beachten ist um alle verfügbaren Versionen zu finden.

Deutsche Fotothek: Übersichtskarte Deutschland — 1870-1943

Durch das Anklicken einer Karte in der Auswahlkarte wird eine Karte angezeigt. Es ist aber möglich, dass von einer Karte mehrere Versionen verfügbar sind, deshalb besser den Namen merken und die Suche benutzen: "Meßtischblatt Kartenname".

Speziell für Sachsen gibt es unterhalb der Übersichtskarte eine Auflistung aller verfügbaren Karten.
Deutsche Fotothek: Übersichtskarte Sachsen

In der »Deutschen Fotothek« sind zwar sehr viele Meßtischblätter, aber nicht alle online verfügbar. Mit einer allgemeinen Suche in einer Internetsuchmaschine können eventuell weitere gefunden werden.

Weitere Meßtischblätter sind in den Geoviewern von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen zu finden, für deren Anzeige diese in den Programmen über die Menüs hinzugeladen werden können. Weitere Karten sind im Landkartenarchiv zu finden, oder wie schon erwähnt überall im Internet verteilt.

Geoportal: GAIA Mecklenburg-Vorpommern
Menü: Themen hinzufügen – Historische Karten (1888 und 1900)

Geoportal: Brandenburg Viewer
Menü: Deutsches Reich (1902-1948) [meist von 1900]

Geoportal: Geoviewer Sachsen
Menü: Karteninhalt – Historisches Sachsen – Meilenblätter oder Meßtischblätter

Landkartenarchiv
Mehrere Übersichtskarten und darunter Auflistungen.

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